Die Jugendlichen der Jugendfeuerwehrgruppen in der Gemeinde Kreuzau sind in der 1. Herbstferienwoche 2015 zur Jugendfreizeitstätte Blankenrath in der Nähe der Mosel gefahren.

Hier ein kurzes Video zur Ferienfahrt...

 

 


Tagebuch zur Jugendfeuerwehrfahrt nach Blankenrath

Zwei Jugendlichen waren so nett und haben ein Tagebuch über die Fahrt geschrieben. An dieser Stelle Herzlichen Dank an Niklas Lövenich und Niklas Labruier.

Samstag, 3. Oktober 2015

Heute ist der Tag gekommen. Mit 21 Jugendlichen und 5 Betreuern fahren wir als Gemeindejugendfeuerwehr Kreuzau gemeinsam in 3 Mannschaftstransportfahrzeugen und zusätzlich einem GW-Logistik nach Blankenrath, ein Dorf in der Nähe von dem Örtchen Zell an der Mosel in Rheinland-Pfalz. Vor der Abfahrt gibt es noch kurz Aufregung, denn plötzlich bekommt die Feuerwehr Kreuzau einen Einsatz. Um mit dem Löschfahrzeug vom Gerätehaus abzufahren, müssen alle Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto gebracht haben und dieses vor dem Gerätehaus geparkt haben, ihre Autos zur Seite zu fahren. Als das Löschfahrzeug abgerückt ist, kann es endlich losgehen. Jeweils sieben Jugendliche und ein Betreuer verteilen sich auf die 3 MTFs, 2 Betreuer fahren mit dem GW-L. Auf der rund zweieinhalbstündige Fahrt wird es den Jugendlichen nicht langweilig, da sich diese durch Funkkontakt während der Fährt auch untereinander unterhalten können. Kurz vor Verlassen der Autobahn, machen wir eine kurze Pause, damit die Jugendlichen sich etwas die Beine vertreten können. Nach einer Dreiviertelstunde kommen wir an unserem künftigen Heim an, jedoch müssen wir noch eine halbe Stunde warten, weil wir zu früh sind.

Die Zeit nutzen die Jugendlichen schon einmal aus, um sich Gedanken über die Hüttenverteilung zu machen, welche letztendlich auch gegen den Willen der Lagerleitung durchgesetzt wird. Nach dem anfänglichen Rundgang über den Platz richten wir uns in den Hütten ein. Für den Rest des Tages ist Freizeit angesagt, welche die Jugendlichen zum Fußball oder Federball spielen, aber auch zum Ausruhen in der Hütte nutzen, bis es schließlich Abendessen gibt. Nach dem Abendessen werden die benutzten Sachen gespült und die Sanitären Anlagen geputzt. Dieses soll in den nächsten Tagen nach jedem Essen gemacht werden.

Am frühen Abend gehen einige Jugendliche noch mit einem Betreuer in das Dorf Blankenrath um dieses zu erkunden. Auf dieser Erkundungstour kommen wir an dem Gerätehaus der Blankenrather Feuerwehr an, die
zufälligerweise an diesem Wochenende das Erntdankfest ausrichtet. Diese Gelegenheit nutzen wir natürlich, um uns über Parallelen und Unterschiede zu unserer Feuerwehr zu unterhalten. Daraufhin gehen wir wieder zu unseren Hütten. Auf dem Rückweg wird auch der örtliche Dönerladen besucht. Einige lassen den Tag am Lagerfeuer ausklingen, andere legen sich direkt schlafen, denn dieser Tag war schon sehr anstrengend.

Sonntag, 4. Oktober

Heute ist erst einmal ausschlafen angesagt, was die Jugendlichen mit Vergnügen ausnutzen, um daraufhin gut gelaunt zum Frühstück zu erscheinen. Immerhin sind ja Ferien. Nach den Diensten wird ein Spiel eingeführt, das 'Mörder' heißt. Hierbei ziehen die Jugendlichen jeweils drei Karten, auf denen ein Name, ein Ort und ein Gegenstand steht. Diese geben Information darüber mit welchem Gegenstand man welchen Jugendlichen an welchem Ort berühren muss. Wenn sie dies getan haben, haben sie diese Person getötet und sie ist aus dem Spiel. Diese Person gibt daraufhin ihrem 'Mörder' ihre Karten, sodass dieser weiß, wen er als nächstes töten muss. Ziel des Spiel ist es, am Ende als einziger Überlebender das Spiel zu gewinnen. Die Jugendlichen verfallen direkt in Aktionismus, was dazu führt, dass es schon nach einer Stunde fünf 'Morde' gibt.

Tagsüber machen die Jugendlichen sportliche Aktivitäten oder treffen sich im Haupthaus des Platzes um gemeinsam Karten zu spielen. Am Nachmittag geht die ganze Gruppe in den Wald. Dort werden dann einige Vertrauensspiele gemacht.

Gegen Abend fahren wir nach Traben-Trarbach, eine Stadt die aus den beiden Orten Traben und Trarbach besteht, welche durch die Mosel getrennt sind. Wir machen eine Führung durch den Ortsteil Trarbach mit einem extra verkleideten Nachtwächter, der uns interessante Informationen über den Ort gibt. Danach fahren wir wieder nach Blankenrath zurück, um daraufhin gemeinsam noch eine kleine Erkundungstour im nahe gelegenen Wald zu machen.

Hier muss/soll jeder Jugendlicher alleine einen dunklen 30 Meter langen Weg durch die Dunkelheit gehen. Für einige Jugendliche eine
wirkliche Herausforderung. Die häufigste gefragte Frage war: 'gibt es hier Wildschweine?' Durch den langen Fußmarsch sind die Jugendlichen sehr müde, weshalb viele bei der Wiederankunft am Platz direkt ins Bett gehen.

Montag, 5.Oktober 2015

Auch heute können die Jugendlichen ausschlafen. Nach dem Frühstück spielen einige Jugendlichen eine Runde Fußball, wobei es dann leider auch zu einer kleinen Rangelei kommt, bei der die Betreuer einschreiten müssen.

Gegen Mittag fahren wir gemeinsam in einen Kletterpark. Diesen haben wir für uns alleine, da in Rheinland-Pfalz noch keine Schulferien sind. Zunächst werden die Jugendlichen eingewiesen, um beschwerdefrei und sicher zu klettern. Daraufhin wird geklettert was das Zeug hält. Nach einem Anfängerparcours, in dem sich die Jugendlichen daran gewöhnen können wie man klettert, können sie sich frei auf dem Gelände bewegen und sich an spaßigen, anstrengenden und schwierigen Parcours versuchen. Highlight ist der Ironman-Parcours, der sehr kräfteraubend und nervenkitzelnd ist aufgrund der Höhe von 15 Metern. Zur Belohnung wartet auf die mutigen Parcoursbezwinger eine 150 Meter lange Seilbahn zum Ausspannen. Nach einem abschließenden Gruppenfoto geht es wieder auf die Rückfahrt nach Blankenrath. Nach dem Abendessen beschäftigen sich die Jugendlichen gegenseitig, um später ins Bett zu gehen.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Heute ist zum ersten Mal früh aufstehen angesagt, was man den Jugendlichen direkt ansieht. Grund des Frühaufstehens ist eine Besichtigung des Flughafens Frankfurt-Hahn. Vor dem Sicherheitsbereich werden uns schon einmal von einer Führerin Fakten über den Flughafen bekannt gegeben. Leider spricht diese sehr leise. Um so überraschter war die Ruhe und Geduld der Gruppe. Einem Betreuer von uns fällt auch sofort auf, als dieser ein Foto vom Sicherheitsbereich macht. Danach geht es in Sechsergruppen in den Sicherheitsbereich hinein, wo wir untersucht werden, damit die Sicherheit bei den Flugzeugen gewährt bleibt. Zunächst wird beobachtet, wie ein Flugzeug startet, woraufhin wir in einen Bus gehen und eine Rundfahrt über das Gelände des Flughafens machen und uns erklärt wird, wie die Abläufe auf dem Flughafen funktionieren.

Zum Abschluss der Besichtigung schauen wir uns als Highlight noch die Flughafenfeuerwehr an und lernen Dinge kennen, die es bei unserer herkömmlichen Feuerwehr nicht gibt. Uns wird uns vorgeführt, wie ein Löschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr, der Panda, im Alarmfall die Wache verlässt und mit Wasser löscht. Wir machen ein Gruppenfoto vor diesem, um eine Erinnerung zu haben. Auf dem Flughafen wird auch noch der McDonald's besucht und daraufhin geht es zurück zum Parkplatz zu unseren Fahrzeugen.

Nach dem Abendessen treffen wir uns gemeinsam im Haupthaus, um die Spiele 'Hepp' und 'Brandstifter', die Feuerwehrversion des Spiels 'Werwolf', zu spielen. Nach dem Abendessen kommen auch die beiden stellvertretenden Wehrleiter unserer Feuerwehr zu Besuch. Nachdem diese auch etwas gegessen haben, spielen diese auch einige Runden 'Hepp' mit. Prompt hat G. auch einen schwarzen Punkt auf der Stirn. Tja, wenn man die 7er Reihe nicht sicher kann... Leider müssen uns unsere Gäste wieder verlassen. Danach formen die Jugendlichen drei Gruppen, um mit Dominosteinen eine Dominobahn zu bauen, die wie nachher alle gemeinsam beim Umstoßen beobachten. Nach diesem Spaß gehen die Jugendlichen schlafen oder spielen noch gemeinsam Karten.

Einige ältere Jugendlichen wollen nochmal 'alleine' ohne die Jüngeren und die Betreuer in den Ort. Nachdem die Randbedingungen geklärt waren, verlassen die 6 Jugendlichen das Gelände undsind dann auch pünklich wieder zurück. Einige Jugendlichen sind zwar etwas neidisch, aber diese werden ja auch älter und werden in 1-2 Jahren zu den Großen gehören...

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Heute können die Jugendlichen wieder ausschlafen, um gegen Mittag zu einem Schwimmbad zu fahren. Dies nutzen die Jugendlichen, um vom 3-Meter-Turm zu springen, die Wasserrutsche zu rutschen, in den Whirlpool zu gehen oder einfach ganz klassisch im Schwimmbecken zu schwimmen. Leider können zwei Betreuer nicht mit ins Schwimmbad kommen. Nach gut drei Stunden im Schwimmbad geht es wieder auf die Rückfahrt. In der Zwischenzeit haben die beiden Betreuer für uns alle selbstgemachte Pizza zubereitet. Es gibt verschiedene Beläge, sodass für jeden etwas dabei ist. Nach dem Abendessen treffen sich alle noch einmal im Haupthaus zusammen, um eine zweite Runde des Spiels 'Brandstifter' zu spielen.

Die Jugendsprecher der jeweiligen Gruppen planen gemeinsam noch eine Überraschung für die Betreuer, um danach schlafen zu gehen. Den Betreuern wird bekannt gegeben, dass diese am nächsten Morgen länger schlafen dürfen/müssen und nicht das Haupthaus betreten dürfen.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Einige Jugendliche stehen schon früh auf, denn sie bereiten das Frühstück vor, denn die Jugendsprecher haben am Abend zuvor mit den anderen Jugendlichen beschlossen, die Betreuer zu entlasten und so ihre Aufgaben zu übernehmen. Zudem übernehmen die Jugendsprecher die Rolle der Aufsichtsperson und sorgen für Ordnung in der Gruppe, was sich als schwierige Aufgabe herausstellt, jedoch wird diese gemeistert.

Nach dem Frühstück und den Diensten fahren wir gemeinsam in die Nähe von Cochem in den Ort Klotten, um dort eine Wanderung durch die Weinberge nach Cochem zu machen. Trotz einiger Orientierungslosigkeit unserer heutigen jugendlichen Betreuer, finden wir den Weg. Viele Jugendliche sind schon nach kurzer Zeit ausgelaugt und können nicht mehr, jedoch ziehen alle die Wanderung durch, die an einem Freizeitpark vorbeigeht. Oben auf dem Bergkamm, genießen wir die Aussicht in das Moseltal. Links sieht man den Ort Klotten, rechts unser heutiges Ziel Cochem. Einige Jugendliche freuen sich schon auf den Freizeitpark, doch dann die Enttäuschung: wir besuchen den Freizeitpark nicht, wir gehen nur an ihm vorbei. Auch der Bus auf dem Parkplatz ist eine Enttäuschung. Einige Jugendlichen denken, dieser würde uns hier abholen und die Wanderung sei zu Ende.

Kurz danach machen wir ein Gemeinschaftsspiel. Alle Jugendlichen und unsere Betreuer stellen sich auf einem Baumstamm auf und bekommen dann die Aufgabe, sich nach der Größe zu ordnen und dies ohne verbale Kommunikation zu tun und dabei den Boden nicht zu berühren. Nur der heutige jugendlichen Betreuer 'muss' nicht mitspielen, sondern gibt die Anweisungen. Er macht auch (so wie sonst unser Gemeindejugendwart) Beweisfotos. Dies ist den Jugendlichen sogar gelungen, auch wenn manche kurz den Boden berühren. An einer Seilbahn, die nach Cochem führt, stellt sich die Frage, ob wir den weiteren Weg zu Fuß gehen und dann in Cochem mit den Bussen abgeholt werden oder die Seilbahn nehmen und dann später zu Fuß zurück zu den Bussen nach Klotten gehen. Nach längerer Beratung fassen wir den Entschluss, die Seilbahn zu nehmen. Von dort aus hat man einen schönen Blick über die Stadt Cochem, jedoch ist die Fahrt auch sehr schnell wieder vorbei. Den kurzen Weg in das Stadtinnere meistern die Jugendlichen noch zu Fuß, um daraufhin in vier Gruppen für eine Stunde durch die Stadt zu gehen und sich eventuell Souvenirs zu sichern. Diese Gelegenheit nutzen alle Jugendliche direkt um zur nahe gelegenen Dönerbude zu gehen und etwas zu essen. Das Essen im Ferienlager ist zwar super, aber der Reiz nach einem Döner ist dann doch zu groß... Nach der Stunde Freizeit treffen sich alle wieder zur Verwunderung unserer Betreuer am ausgemachten Treffpunkt und gehen den letzten, anstrengenden und langen Fußmarsch noch gemeinsam zu den Fahrzeugen. Aufgrund des langen Fußmarsches gehen alle heute um 23 Uhr ins Bett, was auch daran liegt, dass wir am kommenden Tag früh aufstehen müssen.

Nur die älteren Jugendsprecher, die ja heute den Tag organisiert haben, bleiben zusammen mit unseren Betreuer noch etwas länger am Lagerfeuer. Hier werden die Erfahrungen des heutigen Tages ausgetauscht. Kurz vor Mitternacht kann ein Jugendlichen seinen Mageninhalt nicht ganz bei sich behalten. Er hatte dann doch etwas zu viel (Süßigkeiten?) gegessen. Nach etwas Unruhe in der Hütte und der Säuberung durch unsere Betreuer ist aber auch in dieser Hütte wieder Nachtruhe angesagt.

Freitag, 9. Oktober 2015

Nach dem sehr frühen Frühstück geht es zu einem Fahrradverleih, damit wir Fahrräder für unsere Tour entlang der Mosel haben. Ziel ist der Klettersteig am Calmont. Der Wettergott ist heute nicht sehr kooperativ - es gibt Regen - also haben wir schon schlechte Vorahnungen, was die Besteigung des Calmont angeht. Angekommen am Klettersteig bestätigt sich die Vermutung. Der Schiefer auf dem Weg ist zu rutschig wegen des Regens, eine Wanderung durch den Calmont wäre also zu gefährlich. Dieses bestätigt sich dann auch auf den (normalen) Weg zur ersten Schutzhütte am Eingang zum Klettersteig, als einige Jugendlichen schon ausrutschen.

Die Jugendlichen genießen von dort die Aussicht auf den Ort Eller und betrachten mit Neugier den von unseren Gemeindejugendwart verbotenen Eingang zum Klettersteig durch die Weinberge. Trotzdem wollen einige Jugendliche bis zur Todesangst-Fahne hinaufgehen, was letztendlich auch durchgesetzt wird. Also machen wir uns auf den Weg. Entgegen der Annahme, das es ein normaler Weg zur Fahne hochführt, müssen wir hier auch über Stock und Stein klettern. Diese Strecke ist war nicht so anspruchsvoll wie der Klettersteig durch den Calmont, aber auf halben Weg wird der Aufstieg dann doch durch unsere Betreuer abgebrochen und wir gehen wieder zurück zur Hütte. Immerhin haben wir jetzt einen groben Eindruck von dem, was uns heute leider durch den Regen vergönnt wurde. Nach unserer kurzen Wanderung geht es also früher als geplant mit den Rädern wieder auf die Rückfahrt. Auch hier können einige wie gestern nach kurzer Zeit nicht mehr, jedoch kommen wir, unterstützt durch Funkkontakt, heil wieder am Fahrradverleih an. Den Rückweg haben wir auch grob 30 Minuten schneller gemeistert, da wir fast keine Pausen gemacht haben.

Nach dieser Anstrengung sind alle hungrig, aber wir müssen uns gedulden, weil wir ja schon so früh zurückgekehrt sind. Deswegen gibt es heute schon etwas früher Abendessen, was die Jugendlichen nur begrüßen. Heute abend ist Hüttenverbot, was bedeutet, dass sich die Jugendlichen im Haupthaus mit sich selber beschäftigen müssen. Nach Meinung unserer Betreuer sind zu viele von uns Jugendlichen abends in den Hütten... Nach anfänglichem Klagen geht der Abend jedoch schnell wieder vorbei. Heute gehen wir früh ins Bett, denn morgen müssen wir für die Fahrt nach Koblenz früh aufstehen.

Samstag, 10. Oktober 2015

Da wir heute sehr früh aufstehen müssen, sieht man den Jugendlichen die Müdigkeit direkt an, jedoch begeben wir uns nach dem Frühstück auf die etwas längere Fahrt nach Koblenz, die auch noch durch eine Baustellenampel, die nicht umspringen will, in die Länge gezogen wird. Angekommen an Festung Ehrenbreitstein auf der rechten Rheinseite werden wir über diese geführt und erhalten so Einblicke in das damalige Verteidigungssystem dieser Anlage. Daraufhin fahren wir mit einer Seilbahn hinunter in die Koblenzer Innenstadt ans Deutsche Eck. Hier werden wir durch die Stadt Koblenz geführt und lernen interessante Anekdoten von Bewohnern aus der Stadt Koblenz kennen. Wir erfahren auch, dass das Deutsche Eck nichts mit 'Deutschland' zu tun hat, sondern seinen Namen vom Deutschen Orden erhalten hat, der an der Einmündung der Mosel in den Rhein sein Kloster hatte. Nach dem Ende der Führung bekommen die Jugendlichen drei Stunden Freizeit, in der sie sich in Kleingruppen in der Stadt frei bewegen können. So werden viele Geschäfte besucht oder sich die Stadt angeschaut. Um zum Ausgangspunkt zurückzugelangen müssen die Jugendlichen eigenständig die Seilbahn, die nach oben führt, nehmen. Manche fahren sogar mit einer besonderen Gondel, in der der Tisch durchsichtig ist, man kann dort also den Rhein unter sich sehen, über die die Seilbahn führt. Als dann etwas verspätet auch unsere Betreuer endlich oben angekommen sind wird die Rückfahrt angetreten.

Zwei Betreuer waren in der Freitzeitanlage geblieben und hatten das Abendessen schon vorbereitet. Auch war unser Wehrleiter mit seiner Frau zu Besuch gekommen. Diese können sich von der guten Stimmung im Lager überzeugen. In Blankenrath angekommen fangen viele Jugendliche schon langsam an, ihre Sachen zu packen. Es entsteht ein großes Chaos und angeblich verschwundene Sachen tauchen nach länger Suche wieder auf. Nach dem Abendessen gibt es noch eine Überraschung der Jugendlichen für die Betreuer, denn jeder bekommt ein Geschenk und eine Dankeskarte, womit die Jugendlichen Danke sagen wollen dafür, dass die Betreuer mit ihnen diese Ferienfahrt gemacht haben. Als Nachtruhe ist 23 Uhr ausgerufen worden. Komischerweise sind viele Jugendliche abends noch gar nicht müde, obwohl sie heute früh aufgestanden sind.

Unserer Gemeindejugendwart lässt aber heute mit sich reden. Die Jugendlichen, die nicht selbstständig ins Bett gegangen sind, werden ab 23:15 langsam und ohne murren ins Bett geschickt. Dabei hat er die Auswahl der Jugendlichen wohl nach ihrem Alter vorgenommen, sodass gegen Mitternacht nur noch einige ältere Jugendlichen am Feuer sitzen. Diese sind sogar noch bis 1 Uhr in der Nacht am Lagerfeuer bei guter Stimmung, doch dann ist auch für sie Nachtruhe.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Der Tag der Abreise ist gekommen. Die Jugendlichen können heute etwas länger als gestern schlafen, wobei jeder bis 9 Uhr zum Frühstück fertig sein muss. Nach dem Wecken werden noch die letzten Sachen gepackt und die Hütten gekehrt, damit die Hütte wieder so wie bei der Ankunft aussieht. Nach dem Frühstück werden auch noch die Sachen aus der Küche gepackt, das Haupthaus wird gekehrt und die Toiletten werden geputzt. Alles ist für die Abreise bereit. Nach einer abschließenden Kontrollrunde über den Platz versammeln sich alle noch einmal am Lagerfeuerplatz. Es gibt noch ein anschließendes Gespräch über die Ferienfahrt und der Sieger des Mörder-Spiels wird geehrt. Das Spiel ist noch nicht ganz vorbei, denn es sind noch vier Spieler im Spiel, also werden alle vier zum Sieger erklärt und diese teilen sich die Siegerprämie.

Nun geht es endlich auf die Rückfahrt. Hier begegnet uns noch einmal die Baustellenampel, die es anscheinend nicht gut mit uns meint. Trotz dieser Strapazen kommen wir alle wohlauf wieder am Kreuzauer Gerätehaus gegen 13 Uhr an, wo viele Eltern ihre Kinder schon erwarten. Nachdem die Sachen ausgeladen wurden, fahren die Jugendlichen mit ihren Eltern nach Hause. Eine ereignisreiche und spaßige Ferienfahrt ist beendet.

 
   
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