Tagebuch Ferienfahrt Lindelbrunn



Sonntag 16.07.2017:


Um 9:30 war treffen aller Jugendlichen am Gerätehaus Kreuzau. Von dort aus starteten wir anschließenden die 300 km langen Reise unserer diesjährigen Ferienfahrt nach Lindelbrunn in die Südpfalz. Die ersten Jugendlichen der 22 Teilnehmer waren mit ihren Eltern schon um kurz nach 9 Uhr anwesend.

Nachdem das ganze Gepäck auf die 5 Fahrzeuge verteilt war, ging es auf die Reise. Nach fünf Stunden waren wir dann vor Ort.

Nachdem ein Bus bei der Ersten Pause kurzzeitig etwas nach Kunststoff roch und etwas Unbehagen auslöste, kam bei der zweiten Pause kurz vor dem Ziel die nächste Überraschung. Ein kurzer Anruf beim Verwalter ergab die Information, das die Anlage noch bis 18 Uhr belegt sei... also grob 3 Stunden nach vorgesehener Ankunft. Einige Jugendliche wurden schon etwas ungehalten, die Betreuer dachten eher an die organisatorischen Probleme, wie das vorbereiten des Abendessens.

Als wir kurz nach 15 Uhr  die Jugendfreizeitstätte erreicht hatten, war das Orga-Team der Vorgruppe auch noch vor Ort und putze noch alles. Die Hütten der Kids waren aber schon fertig, so dass diese schon bezogen werden konnten. Dabei halfen die Älteren den Jüngeren beim Beziehen der Betten.   

Nach einiger Zeit war dann auch die Küche in Ordnung. Die Essensvorbereitungen für das Abendessen (Reis mit  Hühnchen-Geschnetzeltem) starteten. Die Jugendlichen wurden in der Zeit kurz zusammen gerufen. Die allgemeinen Regeln und Verhaltensweisen wurden erklärt. Auch Hinweise zum Tagesablauf und den Programmpunkten der vor uns liegenden Woche wurden gegeben. Fast alle Jugendlichen beschwerten sich über den schlechten Handyempfang. Mit etwas Glück hatte man schwaches E-Netz das regelmäßig abbrach. Die Stimmung war bei vielen nicht besonders gut.

In der Zeit war dann auch das Essen fertig und jeder konnte sich stärken. Nach jeden Essen wird alles wegspült und die Küche sauber gemacht. Auch werden einmal am Tag die sanitären Anlagen geputzt. Die freiwilligen für diese Arbeiten machten die Arbeiten entsprechend.

Am frühen Abend sind dann alle Jugendlichen mit 4 Betreuer hoch zur Burgruine Lindelbrunn gegangen. Es ist nur ein knapper Kilometer, aber es sind doch einige Höhenmeter zu überwinden. Die Ruine wurde schnell als Spielplatz entdeckt. Leider mussten die Betreuer eingreifen, als einige Jugendlichen versuchten auf die Mauern zu klettern. Dann wurden zwei Namensspiele gespielt. Brami hatte sich persönlich für heute zum Ziel gesetzt, das er alle Namen richtig zuordnen kann. Nach einer Runde „ich packe meinen Koffer“ konnte er diese am Ende fast vollständig.

In der Zwischenzeit war die Sonne sehr nahe am Horizont. So konnten einige sehr schöne Bilder vom Sonnenuntergang über die Südpfalz gemacht werden. Da oben auf der Ruine der Handyempfang deutlich besser war, wollten einige gar nicht mehr zurück in die 'Wildnis'. Viele fragten, ob man nicht jeden Tag hoch zur Burg könnte...
Unten klang dann der Abend mit offener Nachtruhe in einen großen Kreis aus.

Montag 17.07.2017:


Das Frühstück war für 9 Uhr geplant und die letzte Woche bestellen Brötchen sind auch rechtzeitig um 7:20 geliefert worden. Peter hatte zum Frühstück Rührei mit Speck gemacht. Die sind so gut angekommen, dass die Betreuer selber davon nichts mehr bekommen haben... Auch sonst war der Appetit nicht schlecht.

Jeder machte sich auch noch ein Brot für Mittags. Ab 12 Uhr ging es dann zum Weißenbergerhof. Dort sollte die Burg Drachenfels besucht werden. Zum Leidwesen der Gruppe wollte Brami aber nicht auf dem direkten Weg zum Drachenfels, sondern einen Abstecher zu einer Kapelle machen. Die Zeit nutzten dann zwei Betreuer um die Lebensmittel für die nächsten Tage einzukaufen.

Der Weg zur Kapelle war nicht der schönste, es ging auch noch den Berg hinunter und jedem wurde klar, dass man die Höhen später wieder erklimmen muss. Als dann der Rückweg auch noch etwas unsicher war und einige dachten, man würde den falschen Weg einschlagen, meldeten sich einige Jugendliche lautstark zu Wort. Aber letztendlich erreichte die ganze Gruppe den Parkplatz ohne unnötige Umwege. Dort konnte jeder was trinken. Das Wetter war gut und sonnig. Jeder hatte Durst und einige hatten geschwitzt.

An den Wagen wurden Kuchen in einige Rucksäcke gepackt und nach etwas Überzeugungsarbeit sind dann alle die 700 Meter zur Burg Drachenfels gegangen. Dabei mussten einige ihre Höhenangst überwinden. Alle wurden aber mit einer einmaligen Burgruine und einen herrlichen Ausblick belohnt. Zur Belohnung für die Anstrengung gab es für jeden Kuchen, den ein Jugendlicher Teilnehmer dankenswerterweise mitgebracht hatte. Danach ging es dann zurück zur Unterkunft. Einige meldeten sich mit leichten Blasen bei den Beteuern. Später liefen aber alle wieder auf dem Gelände herum... so schlimm konnte es also nicht gewesen sein.

Einige starteten mit den Essensvorbereitungen.  Heute standen Kartoffelspalten mit Schweinebraten auf dem Programm. Als Alternative wurde auch noch Reste vom Reis von Vortag gebraten. Zu den Spalten gab es noch selbstgemachte Dips in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Nach dem Essen wurden wieder die normalen Dienste gemacht. Es wurden verschiedene Spiele gespielt und abends saßen alle wieder zusammen bevor man in den Hütten ins Bett ging. Als Mitternachtssnack wurden die restlichen Kartoffelspalten gereicht, die dann kurze Zeit später alle weg waren. Die Nacht verlief sonst ruhig. 

Dienstag 18.07.2017:

 
Auch diesen morgen wurden die Brötchen gegen 7:15 gebracht. Als Brami den Pkw hörte, stürzte er aus seinem Bett und konnte den Brötchenlieferanten noch vor der Abfahrt erreichen. Er konnte absprechen, das am Mittwoch und Freitag die Brötchen eine Stunde eher gebracht werden. 

Kurz vor 8:00 Uhr versammeln sich 6 (Lasse, Niko, Sebi, Tim, Damon und Niklas) Jugendliche vor dem Haupthaus. Diese wollten hoch zur Burg joggen, begleitet von Brami. Ein Jugendlicher kehrte nach wenigen Metern wieder um, da er wohl eine Blase am Fuß hatte. Die Restlichen sind oben angekommen. Einige von ihnen sind sogar die ganze Strecke gelaufen.

Um 9 Uhr gab es das Frühstück. Heute wieder mit Rührei. Nach dem Frühstück und dem Aufräumen der Küche war etwas Freizeit angesagt.

Um 11:30 Uhr ging es dann nach Fischbach. Unser heutiger Navigator Brami, wählte den kürzesten Weg und fuhr prompt in eine Straßensperrung durch eine Baustelle. Dadurch mussten wir ein ganzes Tal zurück und über das 2. Tal nach Fischbach. Dort wurde das Biosphärenhaus und der angeschlossene Baumwipfelpfad besucht. Die Jugendlichen teilten sich in mehrere Kleingruppen zu 3-4 Personen ein. Jede Gruppe bekam einen Fragebogen mit 20 Fragen. Diese konnten mit Hilfe der Informationen im Biosphärenhaus beantwortet werden. Beim Baumwipfelpfad war die Rutsche am Ende und eine überdimensionale Eule wohl der Höhepunkt. Mit der Eule wurde die Verstärkung der Audiosignale durch die großen Ohrmuscheln verdeutlich.

Die Reaktion der Jugendlichen war sehr unterschiedlich. Einige empfanden den Besuch sehr interessant, andere waren schnell durch und warteten auf die Abreise. Am Ende gab es aber für alle Jugendliche noch 'Edelsteine' aus einer Schatztruhe, als Belohnung für die Rally mit den Fragebögen. 

An der Unterkunft wieder angekommen, wurde wieder das Abendessen vorbereitet. Einige versuchten Brami beim Riesen-Jenga herauszufordern... das Ergebnis war ein sehr imposanter Turm, der durch einen Windstoß während der Pause beim  Abendessen leider zerstörte wurde.

Zum Abendessen gab es zur Freude aller Nudeln mit Bolognese. Beim Abendessen wurde auch eine Nachtruhe um 23:00 Uhr befohlen, da es am nächsten morgen früh nach Speyer gehen würde. Das Ganze wurde auch als Generalprobe für den Donnerstagabend angekündigt, denn die Fahrt nach Rust wird noch etwas länger sein.  Einige Jugendliche wollten nochmal zur Burg hoch. Dort wollte man was spielen und auch die Möglichkeit des schnelleren Internets nutzen. Es waren schnell zwei Betreuer und 10 Jugendliche gefunden. Diese teilten sich aber am Fuße des Berges. Eine Gruppe ging den normalen Weg zur Burgruine, die andere ging querfeldein, steil durch den Wald und überholte zumindest einen Teil der anderen Gruppe.

Kurz nach dem Sonnenuntergang ging es dann wieder zur Unterkunft. Dort wurde noch geduscht und um 23 Uhr waren auch alle in den Hütten. Nachdem eine Hütte um 23:30 eine Ermahnung bekommen hatte, war dann auch wirklich Nachtruhe.  

Mittwoch 19.07.2017:


Heute war schon wie angekündigt um 6:30 Uhr wecken angesagt. Eine Hütte hatte sich selbständig schon geweckt und bereitete sich schon für das Frühstück vor. Zwei andere Hütten mussten dann doch zum Aufstehen überredet werden. Aber um 7 Uhr waren alle beim Frühstück. Nach 40 Minuten war das Frühstück auch beendet. Für 8:45 war die Abfahrt nach Speyer angesagt.

Planmäßig gegen 10 Uhr sind die vier Fahrzeuge auf dem Parkplatz von Museum angekommen. Bei einer Gruppe, bekommt der Busfahrer freien Eintritt. Dazu brauchen diese aber Name und Telefonnummer des Busunternehmens. Da die Angaben laut Kasse nur zur Statistik und nicht weiter verwendet würden, hat Peter kurz nur 'Feuerwehr' und '112' angegeben. Dann stürmten die Jugendlichen und Betreuer das Museum. Das U-Boot und die Ausstellung zum Weltall waren einige Höhepunkte des Museums. Den Betreuer liefen daher im Laufe des Tages immer wieder zufriedene Gesichter über den Weg, die von ihren Entdeckungen berichteten.

Gegen Mittag meldete sich ein Mädel mit einem dicken Auge bei den Betreuern. Dieses war nicht das Ergebnis einer Schlägerei. Die Ursache war noch unbekannt, eventuell ein Insektenstich oder was im Auge? Im Auge konnte nichts festgestellt werden, daher wurde es gekühlt.

Jeder konnte auch einen von fünf Filmen im modernen IMAX Kino schauen. Drei Betreuer mussten leider das Museum schon eine Stunde vorher verlassen, um noch einige Einkäufe zu tätigen. Die Hitze und die sportlichen Betätigungen, spiegeln sich deutlich im Getränkebedarf.

Als die restliche Mannschaft dann um 17:29 an der Unterkunft angekommen war, hatte die Vorhut schon die ersten Frikadellen geformt. Diese wurden dann in der Kipppfanne ausgebacken. Als Abendessen gab es dann Kartoffelgratin mit Frikadellen und Sahnepudding zum Nachtisch. Als Ergänzung konnte man auch gebratene Nudeln nehmen. Nach dem Abendessen wurden wieder die sanitären Anlagen, der Platz sowie die Küche auf Vordermann gebracht.

Die Nachtruhe wurde heute offen gehalten, Frühstück ist am Donnerstag für 9 Uhr geplant.

Einige Jugendlichen putzten die Mannschaftstransportfahrzeuge von innen und außen. Es entwickelte sich ein Wettbewerb wer welches Mannschaftstransportfahrzeug am saubersten bekommt.
Sonst beschäftigten sich die Kids miteinander und spielten Tischtennis, Beachvolleyball oder genossen einfach nur die Ruhe. In einer Hütte haben sich einige Ameisen an den Resten der Süßigkeiten erfreut. Die Ursache wurde beseitigt und die Ameisen suchten das weite. Obwohl die Nachtruhe offen gehalten wurde, waren einige so geschafft bzw. müde, das diese freiwillig früher ins Bett gegangen sind. Während sich einige duschten, aßen andere noch einige Frikadellen und den Rest vom Kartoffelgratin. 
Die letzten sind dann um 1 Uhr in ihren Hütten verschwunden.  

Donnerstag 20.07.2017:

Der Morgen startet ruhig... die Betreuer machten gemütlich das Frühstück, heute mit Rührei, Lachs und hart gekochten Eiern. Einige Kids wollten ja was länger schlafen. Drei der fünf Hütten wurden selbständig wach, die anderen wurden kurz vor Frühstück informiert. Einige wollten im Bett liegen bleiben, aber am Ende waren doch alle nach einiger Zeit am Frühstückstisch. Das Wetter ist heute was schlechter, es ist noch warm, aber bewölkt. Während des Frühstücks ist auch ein kleiner Schauer runter gekommen. Daher stürmten einige zu ihren Hütten, um die Fenster zu schließen.

Das geschwollene Auge von gestern ist über Nacht, trotz der Kühlung, nicht besser geworden. Daher wurde ein Augenarzt informiert und sofort nach dem Frühstück fuhr ein Bus zum Arzt. Dieser sollte sich das Auge vorsichtshalber mal anschauen. 

In der Küche gibt es heute viel zu tun. Es fanden sich sehr schnell 4-5 helfende Personen, die ab 12 Uhr heute in der Küche helfen.

Gegen 14 Uhr gab es dann das Essen, heute eher zu Mittag statt Abendessen. Die Küchencrew hatte eine Gemüsesuppe gemacht. Einige Kids waren vorsichtig, aber es wurden einige Teller ausgegeben.

Danach war Freizeit abgesagt. Einige spielten, andere legten sich was in die Hängematte. Dabei ist dann ein kurzer Gewitterschauer heruntergekommen. Alle wurden angewiesen sich im Haupthaus oder aber in einer der Hütten während dieser Zeit aufzuhalten.

Drei Betreuer besorgen noch Brot für heute Abend und für morgen Früh und versuchten noch 1.5 kg frisches Mett für Samstagmorgen zu organisieren. Dazu fuhren diese nach Stein. In diesem Ort ist unser Bäcker ansässig. Die Idee war, dass dieser uns am Samstagmorgen mit den Brötchen auch das Mett liefert. Leider hat dieser Samstags kein Mett. Hier müssen wir uns was anderes überlegen oder aber auf das Mett am Samstag verzichten.

Um 17:30 sind dann 14 Jugendlichen mit 5 Betreuern hoch zur Burg und genossen die Aussicht. Und einige den besseren Empfang mit dem Handy.

Unten an der Unterkunft angekommen fing Beate mit Unterstützung einiger helfende Hände an Butterbrote zu schmieren. So wurde in kurzer Zeit ein Buffet von verschiedenen Butterbroten, Frikadellen und Wassermelonen als Nachtisch aufgebaut. Dazu gab es dann noch Suppe vom Mittag.

Über Tag organisierte ein Jugendlicher ein Tischtennis-Turnier. Nachmittags liefen die Gruppenspiele und am Abend sollten die Finalspiele stattfinden. Als Sieger des Spieles wurde dann gegen 22 Uhr Luca ausgespielt.

Danach legte sich Brami kurz hin und schlief wohl sofort ein. Zumindest wird berichtet, dass man seine Schlafgeräuche gehört hätte. Als er dann kurz vor 23 Uhr wieder wach war, waren bis 1-2 Ausnahmen alle Jugendlichen in ihren Hütten.

Kurz nach 23 Uhr war dann Ruhe in allen Hütten.

Freitag 21.07.2017:


Morgens um 6:30 war wecken, eine Hütte war wieder selbständig auf den Beinen. Sandra machte die erste Weckrunde. Um 6:45 Uhr weckte Brami dann die letzten. Dabei meldete sich ein Jugendlicher krank. In der Nacht soll dieser sich übergeben haben.

Um 7:00 startete das Frühstück. Jeder machte sich noch ein Lunchpaket. Immer hin steht heute der Besuch des Europa-Parks in Rust an. Die Kameraden am Tisch des Kranken, machten diesem auch ein Butterbrot.

Gehen 7:30 war das Frühstück beendet. Und mit vereinten Kräften wurde noch alles abgespült und  entsorgt. Um 7:45 standen die ersten Jugendlichen schon an den Fahrzeugen. Die Betreuer besorgen aber noch einen Arzt und sprachen sich kurz ab. Peter und Beate erklären sich bereit vor Ort zu bleiben und mit dem kranken zum Arzt zu fahren.

Die beiden Betreuer und der kranke Jugendliche besuchten den Arzt, den sie nach einiger Zeit auch fanden. Nach einigen Untersuchungen, wurde Schonkost und Ruhe verschrieben. Im Lager schlief er dann auch einige Stunden. Natürlich wurden die Eltern laufend informiert.

Die anderen 4 Betreuer und Jugendlichen fuhren die knapp 2 Stunden nach Rust, wo man dann pünktlich um 10 Uhr angekommen ist. Nach Ausgabe einiger Getränkeflaschen wurden einige Gruppen eingeteilt und diese mit ihren Telefonnummer aufgeschrieben. Für 18 Uhr war dann das Treffen verabredet und jeder Gruppe wurden nochmal einzeln die wichtigsten Regeln aufgeführt. Die Jugendlichen durften mit mindestens 3 Personen selbständig den Park erkunden.

Das Wetter war ideal, fast wolkenfrei und Temperaturen um die 30 Grad. Der Park war zwar voll, aber nicht überfüllt. Wartezeiten von maximal 30 Minuten waren die Regel.

Die Gruppe der Betreuer gingen zusammen auch über den Park. Im Laufe des Tages wurde jede Gruppe von den Betreuern mindestens einmal gesichtet. Die Betreuer gingen als erstes auch auf die Achterbahn 'Silver Star'. Diese hatte bei vielen Jugendlichen den Ruf, 'die' Achterbahn zu sein und wurde von diesen als Mutprobe angesehen. Entsprechend groß waren dann später die Augen, dass diese Bahn bezwungen wurde.

Bei einer Gruppe gab es etwas Unstimmigkeiten und somit Streit. Von beiden Streitparteien wurden die Betreuer informiert. Nachdem eine Schlichtung per Telefon sich als unmöglich herausstellte, trennt sich Brami von den anderen Betreuern und ging zu dieser Problemgruppe. An einem schattigen Ort, wurde das Verhalten jedes Einzelnen besprochen und analysiert. Brami blieb noch einige Zeit bei der Gruppe und die Gesichter bekamen immer mehr ein Lachen als die nächsten Fahrgeschäfte besucht wurden. Ein Jugendlicher bezwang dann auch zum ersten Mal eine Achterbahn, und dieses sogar mit Looping und Korkenzieher. Herzlichen Glückwunsch.

Der Park ist viel zu groß für einen Tagesbesuch. Aber die Wasserrutschen und die Umgebung zu diesen waren beliebt. Vor allem wegen der Abkühlung an diesem heißen Tag.

Zum Treffen um 18 Uhr waren die Betreuer pünktlich erschienen, auf die Sekunde. Diese waren vorher noch im Looping Restaurant. Dort wird das Essen auf einer Art Achterbahn zum Tisch geliefert. Bis auf eine Gruppe waren auch alle pünktlich am Treffpunkt. Diese eine hatte sich im unbekannten Park etwas verlaufen. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto ging es dann wieder zu den Fahrzeugen.

Am Ausgang wurde alkoholfreies Weizenbier verteilt. Das sah zuerst ein fast volljähriger Jugendlicher und fragte ob er dürfte. Bei uns ist Bier und Alkohol tabu. Aber Brami sagt bei den beiden älteren Jugendlichen 'ja' und erlaubt die kühle Erfrischung. Als diese mit der Flasche zurück kamen und auch noch berichteten, dass diese kostenfrei war, wollten fast alle Jugendlichen eine Flasche. Das wurde dann aber verboten und untersagt.

Die Rückfahrt erfolgte dann ohne Besonderheiten. Kurz vor 21 Uhr waren alle Fahrzeuge an der Unterkunft wieder eingetroffen. Beate, Peter und am Schluss auch der kränkelnde Jugendliche hatten das Essen vorbereitet und Holz für das Lagerfeuer gesammelt.

Zum Essen gab es Kartoffelpüree, Brühwurst und Erbsen und Möhren. Der Geräuschpegel beim Essen war deutlich lauter im Vergleich zu den letzten Tagen. Jeder erzähle von seinen Erlebnissen im Europa Park.

Durch die fortgeschrittene Uhrzeit war es draußen schon dunkel. Trotzdem wurden die sanitären Räume geputzt. Die beiden heutigen eingeteilten Jugendlichen setzten die Dusche unter Wasser. Und wurden damit zum Unterhaltungsprogramm der anderen Jugendlichen.

Es war keine feste Nachtruhe angesagt, einige waren vom Tag so erschöpft, das diese schon selbständig ins Bett gingen. Um kurz nach eins gingen die letzten drei Jugendlichen ins Bett.

Samstag 22.07.2017:


Heute am letzten richtigen Tag konnte man richtig ausschlafen. Erst für 10 Uhr war Frühstück angesagt. Faktisch alle nutzen diese Möglichkeit aus. Die ersten Betreuer standen 9 Uhr auf und die ersten Jugendlichen wurden kurz vor halb 10 gesichtet.

Update folgt…!

   
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